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Design und Usability Evolution der mobilen Apps von bekannten Services. Wie kann man die App verbess

 Im Juli 2008 verkündete Apple das Entstehen von Apple App Store - das Verzeichnis für iOS-Apps. Etwas später erschien auch Android Market, 2012 durch den Google Play Store ersetzt. Ursprünglich gab es in den Katalogen nur ein Minimum an Programmen, aber nach einer Weile ist die Zahl der Apps auf Hunderttausende gestiegen. Jetzt gibt es im App Store über eine Million Programme und in Google Play noch mehr - etwa 1,6 Mio.
Im Laufe der Zeit hat sich das App-Design deutlich geändert. Offensichtlich sind sie nicht einfach so passiert - die Entwickler wollten neue Kunden gewinnen und auch bereits vorhandene behalten, weshalb sie die Benutzeroberfläche und das Design verbessert haben. Lassen Sie uns anschauen, wie sich im Laufe der Zeit die Apps von bekannten Services geändert haben und welche Folgen diese Änderungen haben können.

Facebook
Das soziale Netzwerk Facebook hat fast als Erstes eine separate App für seine Nutzer erstellt. Die ursprüngliche Version war eine gewöhnliche Kopie der Website. Die Tasten waren unbequem und die Navigationsleiste war noch schlechter. Überall gab es Verläufe und Schatten.
Ein wesentlicher Fortschritt war die Verwendung des flachen Designs (Flat design). Vereinfachte Symbole und einfache Farben sahen viel besser auf den kleinen Displays aus, darüber hinaus hat sich  die Zeit des Downloads von den einzelnen Elementen und von der ganzen App reduziert.
Das Ergebnis dieser Änderungen ist das Erscheinen einer viel effizienteren praktischeren und minimalistischeren  mobilen  App. Es ist viel angenehmer die neue App zu nutzen, das betrifft insbesondere die Navigation. Natürlich ist die aktuelle App für Facebook auch nicht ideal, aber sie nähert sich der goldenen Mitte.
Seit der Veröffentlichung seiner ersten mobilen App-Version hat Facebook viel geändert; im Moment experementiert das Netzwerk mit Material Design für sein Android-Programm. Im Laufe des Jahres werden die Änderungen der Öffentlichkeit präsentiert.

Flipboard
Die im Juli 2010 veröffentlichte App wurde ausschließlich für das iPad entwickelt. Eine interessante Tatsache: einen wesentlichen Teil der App hatten die Entwickler erstellt, bevor das neue iPad-Design präsentiert und die Besonderheiten der iOS-Entwicklung bekannt wurden.
Zunächst ist die App durch das minimalistische Interface aufgefallen. Die Schriften waren recht einfach und die Aufmerksamkeit der Nutzer wurde auf die Bilder fokussiert. Und trotzdem hatte die App Probleme: zum Beispiel waren die Bilder nicht so gut ausgeführt und die Zeit des Downloads ließ zu wünschen übrig.
Aber später haben die Entwickler viel gebessert, z.B. wurde der Hintergrund heller, der Text sichtbarer und leichter zu lesen. Sie haben auch den Speicherplatz optimiert und die empfohlene Bildgröße erhöht. Die neue App sieht auf jeden Fall viel besser auf modernen Smartphones aus als ihre ersten Versionen.
Die Website erschien übrigens drei Jahre nach der App-Veröffentlichung.

Pinterest
Pinterest veröffentlichte seine erste App für iOS im Mai 2011. Die erste Version enthielt drei Content-Spalten. Das Interface war ziemlich attraktiv, aber die Funktionalität war begrenzt. Doch für den Nutzer, der zum ersten Mal die App installierte, war es nicht schwierig, herauszufinden, wie alles funktioniert.
Ein Jahr später beschloss das Unternehmen die App zu ändern. Sie wurde fürs iPad optimiert, neue Funktionen und Möglichkeiten sind dazu gekommen. Außerdem wurde ein Textstreifen mit dem Profilbild hinzugefügt.
Obwohl alles ziemlich gut aussah, haben viele User negative Bewertungen hinterlassen. Es gab sehr viel Kritik, deswegen hatten andere Entwickler angefangen, ihre Apps langsam zu ändern, aber erst nachdem die Reaktionen von Nutzern schon bekannt waren.
Seit 2012 gab es nur wenige Änderungen, eine der Neuerungen war z.B. die runde Form vom Profilbild.

Tinder
Eine weitere App, die 2012 ins Leben gerufen und schnell populär wurde. Ende 2014 verfügte Tinder über 50 Millionen aktiver Nutzer pro Monat. Die App war tatsächlich sehr interessant und etwa 80% der Nutzer öffneten sie mindestens einmal pro Woche, und 65% davon sogar täglich.
Die erste Version war sehr einfach, mit begrenzter Funktionalität, genauso wie Pinterest. Um das Programm noch intuitiver zu machen, haben die Entwickler Elemente aus anderen Apps eingeführt, z.B. ist der Chat jenem bei iMessenger sehr ähnlich.
Trotz Probleme hat Tinder im Laufe der Zeit an  Popularität nicht verloren und hat immer mehr Nutzer gewonnen. Das Interface hat sich fast nicht geändert, selbst die neuen Funktionen haben das Interface nicht beeinflusst.

Zusammenfassung
Es ist also nicht so einfach, bei der App-Entwicklung Fehler zu vermeiden. Daher müssen Sie, bevor Sie etwas ändern, die Funktionalität des geänderten Programms mehrmals testen und überzeugt sein, dass die Änderungen wirklich sinnvoll sind.

Es lohnt sich die neuesten Trends in der App- Entwicklung zu berücksichtigen:

  • modulares Design und Kärtchen (Google Now und Pinterest)
  • flaches Design ( oder zumindest etwas Ähnliches)
  • Verwenden Sie Swipes, um die Zahl der Aktionen für den Nutzer zu reduzieren
  • "Finger-friendly" Interface
  • Minimalismus
  • einfache Farbpalette, klare und verständliche Schriftarten, klare Symbole
  • vielschichtiges Betätigungsfeld
  • Verwischeffekt für inaktive Elemente, um dem Nutzer verständlich zu machen, welche im Moment aktiv sind
  • untere Streichbewegung aktualisiert den Inhalt
  • versteckte Menüs und andere selten verwendete Elemente, die der Nutzer mit einer Streichbewegung öffnen kann.

Große Bedeutung haben auch:

Plattform.  Nichts frustriert den Nuzter so sehr, wie wenn die App an eine Plattform oder an ein bestimmtes Modell gebunden ist. Am besten sind universelle und plattformübergreifende Apps.

Einfache Navigaton. Ein weiteres Problem ist eine komplizierte Navigation. Vor allem bei Apps, die etwas zum Kauf anbieten, ist dieser Punkt entscheidend. Wenn der Kaufprozess zu kompliziert ist, geben viele Kunden auf und kaufen im Endeffekt nichts.

Relevante Inhalte. Es steht fest, dass der Nutzer nur solche Inhalte bekommen soll, die ihn wirklich interessieren. Dies ist der Schlüssel zum Erfolg. Wenn es um eine kommerzielle App geht, soll der Inhalt in erster Linie das Interesse des Kunden wecken und ihn zum Kauf anregen.

Automatische Eingabe. Der Nutzer, der eine App regelmäßig benutzt, will bei der Wiederverwendung seine bereits eingegebenen Daten schon sehen. Dies kann sehr wohl ein Sicherheitsproblem sein, aber da muss man eine passende Lösung finden. Eine App, die jedesmal vom Nutzer seine Daten verlangt, kann schnell wieder gelöscht werden, wender Nutzer eine bessere Alternative findet.

Monetarisierung. Vergessen Sie nicht, solche Werbeflächen zur Verfügung zu stellen, dass die Werbung den Nutzer nicht ärgert, aber zur gleichen Zeit gute Einnahmen bringt. Sie können sich die Standardformate auf Appodeal anschauen oder native Werbung in Betracht ziehen.

16.2.16 12:50

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